Mittwoch, 18. November 2009
wenn man zu einer solchen Einleitung gedrängt wird, muss das Buch unmöglich sein, habe er gedacht und diesen Gedanken sodann bestätigt gefunden, die bisher verfassten Bücher seien unmögliche Bücher gewesen, vielleicht sei es dieses nun nicht, vielleicht sei es aber auch dieses, dann müsste er weiter sein Glück versuchen, müsste er das Buch umschreiben oder ein neues Buch anfangen, wenn er nur wüsste, was er machen sollte, die Götter legten’s in den jungen Busen,
Sonntag, 18. Oktober 2009
ob er etwa noch ein Gedicht einrücken solle, manche Autoren hätten diesen schönen Brauch gepflegt, sie hätten ihre Bücher mit Gedichten aufgelockert und verschönert, was ihr wollet, ob das angenehm wäre, oder ob das alles nur noch schlimmer machen würde, eine Zueignung, ob er das machen solle, was ihr wünschet, also er werde ein Gedichtchen einschalten, in seiner ihm so lieben Sprache, nimmer kann ich’s euch versagen, das nehme sich dann wie folgt aus:
Freitag, 18. September 2009
är hebi öppis gschribä,
wo niemert verstöchi,
das segi äs guets Zeiche,
wänn öppis vo niemeräm verstandä würdi,
öppis wo verstandä wärdi,
segi nüht wärrt, gar nüht,
är wetti das, wonär geschribä hebi,
am liäbschtä na übersezzä,
und zwahr inä Sprach, wo sältä segi,
zum Biischpiil is Kroahtische,
aber vilicht gebis dänn Kroahte,
wo doch plötzlich öppis vo demm
wonär geschriibe hebi läse würdid,
also mössti är warrschinnli änanderi Sprach findä,
är mössti e ganz unnbekannti Sprach findä,
irgendwo inn Polineehsiä oder inn Affrika
oder imm Tibeeht.
wo niemert verstöchi,
das segi äs guets Zeiche,
wänn öppis vo niemeräm verstandä würdi,
öppis wo verstandä wärdi,
segi nüht wärrt, gar nüht,
är wetti das, wonär geschribä hebi,
am liäbschtä na übersezzä,
und zwahr inä Sprach, wo sältä segi,
zum Biischpiil is Kroahtische,
aber vilicht gebis dänn Kroahte,
wo doch plötzlich öppis vo demm
wonär geschriibe hebi läse würdid,
also mössti är warrschinnli änanderi Sprach findä,
är mössti e ganz unnbekannti Sprach findä,
irgendwo inn Polineehsiä oder inn Affrika
oder imm Tibeeht.
Dienstag, 18. August 2009
Er hoffe, dass man ihm dieses kleine Gedichtchen abnehme, man solle so gut sein und es bestehen lassen, er sei nun gewissermassen in den besten Jahren, besser könne es für ihn wohl nicht mehr kommen, Besseres könne er nicht mehr machen, er müsse nun wohl mit dem Gedanken leben, dass das, was er gemacht habe, das Beste sei, was ihm möglich sei, viele weitere tausendsiebenhundertseitige Bücher könne er nicht mehr schreiben, und dieser Gedanke sei manchmal ein bisschen bedrückend, little boy lost,
Samstag, 18. Juli 2009
Donnerstag, 18. Juni 2009
die Bedingungen, unter denen er habe arbeiten müssen, seien nicht die besten gewesen, aber andere hätten ja auch alles andere als beste Bedingungen gehabt, es seien immer alle weit von den besten Bedingungen weg gewesen, also das sei es, oder nein, es sei es noch nicht, das lächerliche aufgedonnerte Er wolle noch weiter reden, es komme noch einmal mit einem Gedicht.
Montag, 18. Mai 2009
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