Mittwoch, 18. April 2012
der Text sei ja schon viele Male neu geschrieben worden, es gebe viele Fassungen davon, und die Fassung, die er jetzt fertig habe, sei nun seiner Meinung nach die endgültige Fassung, er wolle nichts mehr daran ändern, auch wenn ihm natürlich noch viele Ideen kämen und ihm jeden Tag wieder irgendetwas einfalle, das man noch nachtragen oder einfügen könnte,
Sonntag, 18. März 2012
Samstag, 18. Februar 2012
er sei
ja jetzt nach dem Abschluss dieses Riesenbuchs irgendwie ganz ohne jede
Beschäftigung und ohne jedes Ziel, er habe Zeit, er könne gut ein wenig über
seinen Text plaudern, diesen Text gebe es im übrigen wirklich, es sei nicht so,
dass er einfach angeben würde und so tun würde, wie wenn er ein Riesenbuch
geschrieben hätte,
Mittwoch, 18. Januar 2012
Christe
elèison, es gebe es, allerdings nur auf
Disketten, auf drei Disketten habe es Platz, ausgedruckt habe er es nicht, was
wollte er denn mit tausenddreihundert Seiten, er wüsste ja gar nicht wohin
damit, er habe also nur die Disketten und könne somit auch den ganzen Text in
ein paar Sekunden löschen, was viel komplizierter wäre, wenn er ihn ausgedruckt
hätte,
Sonntag, 18. Dezember 2011
wie könne er tausenddreihundert Blatt wegbringen,
er könne sie ja nicht mit ruhigem Gewissen der Altpapiersammlung mitgeben, die
Blätter könnten ja dort entdeckt werden und könnten somit plötzlich irgendwie unkontrolliert
in Zirkulation gelangen, er müsste also die Seiten vernichten, das sei ihm
einfach zu aufwendig, Christe elèison,
Freitag, 18. November 2011
also, wenn man ihn frage, was denn da auf diesen Seiten behandelt würde, so hätte er die grösste Mühe, das zu sagen, er könnte es nicht sagen, was wisse er denn, was könne er denn sagen, er wisse nicht, was er gemacht habe, er habe einfach geschrieben, jahrelang fast jeden Tag, immer eine Stunde, manchmal auch zwei oder drei Stunden, unterbrochen von grösseren Pausen, aber nie mehr als drei Stunden im Tag,
Dienstag, 18. Oktober 2011
drei Stunden seien ihm immer das Maximum gewesen, schwindet, also eine Liebeserklärung sei es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, auch keine Liebesgeschichte, obwohl manches auf eine Liebesgeschichte hindeuten würde, sei es keine Liebesgeschichte, Purpur und Glanz, es sei im übrigen auch kein politisches Buch, obwohl es gewisse politische Urteile enthalte,
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