Freitag, 18. Mai 2012

obwohl es unübersetzbar sei, würde er sagen, hat man es doch übersetzt, und Franzosen und Argentinier und Japaner würden es nun lesen und dabei allerdings etwas ganz anderes lesen, als er geschrieben habe, Kyrie elèison, also wenn er nur wüsste, was er mit diesem Text anfangen sollte, solle er den Text so lassen, wie er sei, oder solle er den Text nochmals neu schreiben, ein drittes oder viertes Mal,

Mittwoch, 18. April 2012

der Text sei ja schon viele Male neu geschrieben worden, es gebe viele Fassungen davon, und die Fassung, die er jetzt fertig habe, sei nun seiner Meinung nach die endgültige Fassung, er wolle nichts mehr daran ändern, auch wenn ihm natürlich noch viele Ideen kämen und ihm jeden Tag wieder irgendetwas einfalle, das man noch nachtragen oder einfügen könnte,

Sonntag, 18. März 2012

er lese etwas und denke, diese Zeile müsste noch hinein, er lese ach, ein weiter Kanal tut sich dem Forschenden auf und denke, dass diese Zeile gewiss noch hineingehörte, zu den anderen Sachen, wenn man interessiert daran sei, so sage er gerne noch etwas über seine Textsammlung,

Samstag, 18. Februar 2012

er sei ja jetzt nach dem Abschluss dieses Riesenbuchs irgendwie ganz ohne jede Beschäftigung und ohne jedes Ziel, er habe Zeit, er könne gut ein wenig über seinen Text plaudern, diesen Text gebe es im übrigen wirklich, es sei nicht so, dass er einfach angeben würde und so tun würde, wie wenn er ein Riesenbuch geschrieben hätte,

Mittwoch, 18. Januar 2012

Christe elèison, es gebe es, allerdings nur auf Disketten, auf drei Disketten habe es Platz, ausgedruckt habe er es nicht, was wollte er denn mit tausenddreihundert Seiten, er wüsste ja gar nicht wohin damit, er habe also nur die Disketten und könne somit auch den ganzen Text in ein paar Sekunden löschen, was viel komplizierter wäre, wenn er ihn ausgedruckt hätte,

Sonntag, 18. Dezember 2011

wie könne er tausenddreihundert Blatt wegbringen, er könne sie ja nicht mit ruhigem Gewissen der Altpapiersammlung mitgeben, die Blätter könnten ja dort entdeckt werden und könnten somit plötzlich irgendwie unkontrolliert in Zirkulation gelangen, er müsste also die Seiten vernichten, das sei ihm einfach zu aufwendig, Christe elèison,

Freitag, 18. November 2011

also, wenn man ihn frage, was denn da auf diesen Seiten behandelt würde, so hätte er die grösste Mühe, das zu sagen, er könnte es nicht sagen, was wisse er denn, was könne er denn sagen, er wisse nicht, was er gemacht habe, er habe einfach geschrieben, jahrelang fast jeden Tag, immer eine Stunde, manchmal auch zwei oder drei Stunden, unterbrochen von grösseren Pausen, aber nie mehr als drei Stunden im Tag,