Sonntag, 3. Februar 2013
Bücher, Photos, Zeitungsausschnitte, vor allem
und immer die Schachberichterstattung, Speisekarten der Business Class der Air
France, alte Trambillete und auch allerlei Heftchen, dit l’éternel, das
könne man dem Text entnehmen, den er geschrieben habe, diesem
tausenddreihundertseitigen Text, wahrscheinlich sei er tausenddreihundertseitig,
auf keinen Fall gebe es weniger Seiten,
Donnerstag, 3. Januar 2013
auch
wenn man eine kleine Schriftgrösse wähle, gebe es gewiss tausenddreihundert
Seiten, eher mehr, und wenn man eine Schriftgrösse wähle, wie es die neueren
Autoren in ihren Büchern wählen würden, dann gebe es womöglich
tausendsiebenhundert Seiten oder zweitausendfünfhundert Seiten, er könne das
nur schätzen, er habe den Text nie ausgedruckt, vivo ego dicit Dominus Deus, man solle sich nicht stören an diesem
Tic, den er habe,
Montag, 3. Dezember 2012
er habe seit langem die Gewohnheit, in seinen
Text andere Texte einzufügen, und er
komme nun von dieser Angewohnheit nicht mehr los, auch jetzt nicht, wo er bloss
eine Einleitung schreibe, er werde sich bemühen, nicht so weit zu gehen, wie er
im Text gehe, dort gehe er womöglich zu weit, dort würde womöglich die Geduld
des Lesers oder der schönen Leserin auf eine zu harte Probe gestellt,
Mittwoch, 14. November 2012
die Texte würden durch die vielen Einsprengsel fast unverständlich, auch von des höchsten Gebirgs, heisse es dann plötzlich, inmitten von irgendwelchen völlig andersgearteten Bewusstseinszuständen, das sei zweifellos ein starkes Stück, aber es seien nie beliebige Texte, die da eingeschaltet worden seien, es seien immer Texte von allerhöchster Bedeutung, Texte, die ihm immer als allerwunderbarste Texte erschienen seien, als Lebenstexte,
Sonntag, 14. Oktober 2012
also man solle nicht gleich verzweifeln, wenn man alle paar Sekunden wieder auf diese kursiv gesetzten Teile stosse, man könne übrigens diese kursiv gesetzten Teile auch übergehen, oder man könne auch alles andere übergehen und nur die kursiven Sachen lesen, es seien nämlich immer längere Texte, die eingestreut würden und dann über viele Seiten hinweg seinen Text begleiten würden,
Montag, 3. September 2012
als eine
Art von Stütze, als Schutzgeister, beeisten
zackigen Gipfeln, es seien allerdings oft mehrere Texte, die miteinander
und gegeneinander hinzugestreut würden, gå
hen og sig til det folk, mehrere Texte, in mehreren Sprachen, hør kun, dog skal I intet fatte, und so
sei es möglicherweise unmöglich, den Texten zu folgen, se kun, man verstehe sie ja möglicherweise gar nicht, dog skal I intet indse,
Freitag, 3. August 2012
es gebe im übrigen Texte, die er mehrmals in
voller Länge in seinen Text verwoben habe, und falls irgendwo ein Wort fehle,
so sei dies keine Absicht, sondern bloss ein Fabrikationsfehler, es sei
manchmal schwierig gewesen, alle Fäden in der Hand zu behalten, wenn er nur
wüsste, was er mit diesem Text anfangen sollte,
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