Wir
lieben das Schlechte. Warum? Aus Trotz. Wir denken, dass wir uns vor der
ungeheuerlichen Schlechtigkeit der Welt bewahren können, wenn wir selber
möglichst schlecht sind. Wir können nämlich sehr schlecht sein, haarsträubend
schlecht, so schlecht, dass die Welt erschrickt.
Samstag, 20. Januar 2018
Donnerstag, 28. Dezember 2017
Seiner
Meinung nach ist die Vorstellung eines am Schreibtisch grübelnden Genies, das
nach eigenen Worten ringt, veraltet, seitdem die Welt das Internet hat, er hält
das Netz für das größte Stück Poesie, das je geschrieben wurde.
Montag, 27. November 2017
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Menschen,
die den Zauber von Worten hören, die aufeinander zugehen und sich selbst im
anderen wiederfinden wollen, beginnende Beziehungen, flüchtig, unerfüllt und
mit offenem Ausgang, abgründige Verhältnisse, phantastische Träume, vage
Hoffnungen. Blödsinn.
Samstag, 23. September 2017
Die Geschichte ist ein
Alptraum, aus dem ich zu erwachen suche.