Montag, 18. Mai 2009

äs segi i demm Täggscht
lenggscht nid ales gseit,
äs segi viles nur aahtühtet,
und viles nidemal aahtühtet,
äs segi viles total versteckt,
oder äs wärdi s’Gägeteil
vo demm gseit,
woner hebi wellä sägä,
äs hebi also eigentlich känn Sinn,
das zläse,
är wetti eigentlich nid,
dass das öpper läsi.

Samstag, 18. April 2009

Er habe ursprünglich einen genau tausendseitigen Text verfassen wollen, so jedenfalls habe er es gelobt, es stecke ja hinter diesem Text ein Gelöbnis, aber er habe die Tausendermarke in voller Fahrt passiert, mit grosser Geschwindigkeit sei er über sie hinausgeschossen und habe erst bei tausenddreihundert Seiten anhalten können, aber du, vergesse mich nicht, es gebe in diesem Text Teile, die man vielleicht uninteressant oder banal oder dumm finde,

Mittwoch, 18. März 2009

man dürfe sich aber nicht zu sehr von solchen Eindrücken leiten lassen, der Text habe in allen Teilen seine Notwendigkeit, es gebe keine Teile, die er hätte weglassen können, vergesse mich nicht, was er habe weglassen können, das habe er ja schon weggelassen, und das seien gewaltige Textmengen gewesen,

Mittwoch, 18. Februar 2009

man solle ihn nicht angreifen, wegen diesem Text, das bringe nichts, damit sei niemandem geholfen, man solle ihn nicht gleich verurteilen und verdammen, man solle die Sache so nehmen, wie sie sei, sie sei nun einmal in der Welt, wenn eine dir jemals, wenn man es wünsche, so entschuldige er sich zum voraus für die Störung,

Sonntag, 18. Januar 2009

es sei allerdings eigentlich keine Störung, es sei alles andere als eine Störung, sich im verworrnen Geschäft, das sei es, jetzt wolle er wirklich schliessen, die menschliche Geduld habe Grenzen, die er respektieren wolle, also Schluss, er erkläre das Vorwort hiermit nun endgültig als abgeschlossen, heiter entgegen bewegt, dies sei genug, obschon noch viel zu sagen wäre.

Montag, 22. Dezember 2008

Montag, 24. November 2008