Dienstag, 18. August 2009

Er hoffe, dass man ihm dieses kleine Gedichtchen abnehme, man solle so gut sein und es bestehen lassen, er sei nun gewissermassen in den besten Jahren, besser könne es für ihn wohl nicht mehr kommen, Besseres könne er nicht mehr machen, er müsse nun wohl mit dem Gedanken leben, dass das, was er gemacht habe, das Beste sei, was ihm möglich sei, viele weitere tausendsiebenhundertseitige Bücher könne er nicht mehr schreiben, und dieser Gedanke sei manchmal ein bisschen bedrückend, little boy lost,

Samstag, 18. Juli 2009

sein Text bilde im übrigen eine Schlaufe, er habe kein Anfang und kein Ende, das was jetzt Anfang sei, habe er aufgrund einer Zufallszahl bestimmt, und es seien alles nur Träume, er habe alles nur geträumt, und unter anderen Bedingungen hätte er mehr leisten können, he takes himself so seriously,

Donnerstag, 18. Juni 2009

die Bedingungen, unter denen er habe arbeiten müssen, seien nicht die besten gewesen, aber andere hätten ja auch alles andere als beste Bedingungen gehabt, es seien immer alle weit von den besten Bedingungen weg gewesen, also das sei es, oder nein, es sei es noch nicht, das lächerliche aufgedonnerte Er wolle noch weiter reden, es komme noch einmal mit einem Gedicht.

Montag, 18. Mai 2009

äs segi i demm Täggscht
lenggscht nid ales gseit,
äs segi viles nur aahtühtet,
und viles nidemal aahtühtet,
äs segi viles total versteckt,
oder äs wärdi s’Gägeteil
vo demm gseit,
woner hebi wellä sägä,
äs hebi also eigentlich känn Sinn,
das zläse,
är wetti eigentlich nid,
dass das öpper läsi.

Samstag, 18. April 2009

Er habe ursprünglich einen genau tausendseitigen Text verfassen wollen, so jedenfalls habe er es gelobt, es stecke ja hinter diesem Text ein Gelöbnis, aber er habe die Tausendermarke in voller Fahrt passiert, mit grosser Geschwindigkeit sei er über sie hinausgeschossen und habe erst bei tausenddreihundert Seiten anhalten können, aber du, vergesse mich nicht, es gebe in diesem Text Teile, die man vielleicht uninteressant oder banal oder dumm finde,

Mittwoch, 18. März 2009

man dürfe sich aber nicht zu sehr von solchen Eindrücken leiten lassen, der Text habe in allen Teilen seine Notwendigkeit, es gebe keine Teile, die er hätte weglassen können, vergesse mich nicht, was er habe weglassen können, das habe er ja schon weggelassen, und das seien gewaltige Textmengen gewesen,

Mittwoch, 18. Februar 2009

man solle ihn nicht angreifen, wegen diesem Text, das bringe nichts, damit sei niemandem geholfen, man solle ihn nicht gleich verurteilen und verdammen, man solle die Sache so nehmen, wie sie sei, sie sei nun einmal in der Welt, wenn eine dir jemals, wenn man es wünsche, so entschuldige er sich zum voraus für die Störung,