Freitag, 18. Februar 2011

wobei es allerdings immer nur die kleinen Werte gewesen seien, von denen er mehrere Exemplare habe sammeln können, die Fünfer- und die Zehnermarken, von denen habe er ganze Schachteln voll, es gebe Ausgaben, von denen er über tausend Exemplare habe, et puis, es seien alles Stimmen, in seinem Buch, man höre Stimmen, und man müsste deshalb das Buch aufführen, als Hörspiel oder als Theater, besser noch als Oper,


                                  

Dienstag, 18. Januar 2011

es sei dies ein Gesang, man müsse es singen, mit vielerlei Begleitmusiken, in einer einzigen, ungeheuer langen Aufführung, de nouveau, Akustiker sei er, Akustiker, Atemtechniker, oder Physiker, Optiker, er spiegle alles hin und wieder, il entra en moi, er müsse im übrigen auch noch beifügen, dass er mit diesem Buch natürlich niemals das erreicht habe, was er habe erreichen wollen,

Samstag, 18. Dezember 2010

er sei nicht an seinen Gegenstand herangekommen, dieser Gegenstand bleibe im Dunkel, er umkreise ihn aber, und es sei womöglich anderen möglich, mit den Daten, die er gesammelt habe, etwas anzufangen, man müsse diese Daten anders anordnen und nach neuen Methoden interpretieren, dann würde man zu neuen Schlüssen kommen, er sei zu keinen Schlüssen gekommen, für ihn sei alles ein grosses Rätsel, propterea meretrix audi verbum Domini,


Donnerstag, 18. November 2010

er habe in seinem Leben vieles falsch gemacht, immer das Falsche, das könnte sein Motto sein, und demnach habe er nun auch ein falsches Buch gemacht, aber man dürfe nicht zum vorneherein das Falsche verwerfen, im Falschen sei manchmal mehr Wahrheit als im Richtigen, ob man denn glaube, dass in dem, was man gegenwärtig als das Richtige bezeichne, viel Wahrheit sei, por las noches, man könne sein Werk auch als Interpretation bezeichnen, 

Montag, 18. Oktober 2010

er interpretiere eigentlich nur, er sage das, was auch andere vor ihm schon gesagt hätten, nur in anderen Worten, busqué en mí lecho, es gebe viele Sachen, die seiner Ansicht nach nicht richtig verstanden würden, und er mache in diesem Werk den Versuch, sie richtig zu verstehen, Lord have mercy, er interpretiere immer mindestens drei oder vier grosse Texte mehrfach und miteinander und gegeneinander, diesen Texte stünden ja alle miteinander in Beziehung, im Guten wie im Schlechten, sick with love, 

                       

Samstag, 18. September 2010

vielleicht gebe es einmal Forscher, die den Code dieses Werkes knacken würden, es seien dies womöglich Naturforscher, dieses Buch sei nämlich wie jedes andere ein Naturereignis, das mit naturwissenschaftlichen Methoden und Apparaten untersucht werden könne, vielleicht gebe es eines Tages irgendwelche Tomographien oder Spektroskopien, mit denen Naturwissenschafter den geheimen Sinn dieser Texte aufspüren könnten, es seien dies ja alles Zaubersprüche, alles Bitten, alles Anrufungen und Beschwörungen, vad du är skön,

Mittwoch, 18. August 2010

es gebe in seinem Buch auch Texte in anderen Sprachen, man werde im allgemeinen sofort sehen, um welche Sprachen es sich handle, bei jenen Sprachen, wo man es nicht sofort sehe, handle es sich um nordische Sprachen, die nordischen Sprachen, so habe er das Gefühl, würden ihn seinen Lebensgeheimnissen näherbringen, min älskade, vad du är skön, über diese Lebensgeheimnisse wolle er sich jetzt hier nicht weiter verbreiten, es sei dies ja eine Einleitung, und Einleitungen zu einem tausendseitigen Buch sollten nicht auch selber tausendseitig sein, man solle das Buch lesen, wenn man sich näher interessiere,