Montag, 16. Februar 2015

An earnest author is not obliged to fill his soul with all the extravagance, meanness, and bad names that people give his work, nor with all the inept interpretations that people attribute to certain parts, still less suppress them. He is convinced that whatever scrupulous precision that a person has in his manner of writing, the tasteless mockery of jokers is an inevitable evil, and that the best things often only give them an opportunity to find something foolish.  

Dienstag, 20. Januar 2015

Mittwoch, 10. Dezember 2014


Ich aber bin ständig von zitternder Furcht erfüllt. Denn keine Sicherheit irgendeines Könnens erkenne ich in mir.

Freitag, 7. November 2014

Es seien aber schon lange keine Bücher mehr, die ihn retten könnten, sondern nurmehr noch Sätze, einzelne Sätze von Novalis beispielsweise, von Montaigne, von Spinoza, von Pascal, an welchen er sich von Zeit zu Zeit anklammern müsse, um nicht unterzugehen. 

Freitag, 3. Oktober 2014


"Method of this work: literary montage. I have nothing to say only to show"

Mittwoch, 3. September 2014


Da erwachte mit blauen Lippen die hinter mir stehende Frau, die freilich noch nie meinen Namen gehört hatte, aus der uns allen eigenen Erstarrung und fragte mich ins Ohr (dort flüsterten alle): Und das können Sie beschreiben?

Freitag, 1. August 2014

Geht man von da aus den umgekehrten Weg, so könnte man sagen, dass alles Gerede, das die Liebe zum Gegenstand hat (wie sachlich-interesselos es sich auch gebärden mag), unvermeidlich eine geheime Anrede enthält (ich wende mich an jemanden, den Sie nicht kennen, der aber doch anwesend und in meinen Maximen präsent ist).